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Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte ::


Berufschancen: Dem Nachwuchs auf die Sprünge helfen


  • Der demografische Wandel hat eine klare Botschaft: Jede Arbeitskraft zählt – vor allem auch die der Jugendlichen. Keiner darf den Sozialsystemen überlassen werden. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist allerdings, möglichst bei allen Jugendlichen Interesse für die Wirtschafts-, Arbeits- und Berufswelt zu wecken.

    Doch Schulen können diese Aufgabe oft nicht alleine lösen. Benötigt werden zusätzliche Bildungsangebote, die zusätzliche Mittel erfordern.

    Als Erfolgsmodell erweist sich dabei die Kooperation zwischen Schulen in Georgsmarienhütte und der Berufsbildungsgesellschaft Georgsmarienhütte (BGG) der GMH Gruppe – finanziert von der Stiftung, um Schülern einen optimalen Start ins Berufsleben zu ermöglichen.

    Gefördert werden technisch-handwerkliche Kompetenzen. Anlaufstation ist dabei häufig das sogenannte Lernstudio des Stahlwerkes – ein außerschulischer Standort, der bei Schülerinnen und Schülern ungemein beliebt ist. Dort können sie erste handwerklich-technische Erfahrungen sammeln.

    Abgebaut werden sollen zudem auch Barrieren, die einen gelungenen Berufseinstieg blockieren. So gab es schon neben Mathematik und Physik auch sozialpädagogische Betreuung für Problemschüler, Sozialtraining unter Einbeziehung der Eltern oder auch Projekte zum Aufbau sozialer, emotionaler und motorischer Kompetenzen.

    Die Projekterfolge sind beeindruckend: Technikberufe werden generell attraktiver, mehr Mädchen sehen darin eine Berufsperspektive, Schüler mit gefährdetem Abschluss werden „aufgefangen“ und alle Schulabgänger entwickeln für sich eine individuelle berufliche Perspektive (Ausbildungsplatz oder weiterführende Schulen).

    Teilnehmer des Projektes sind bislang Sophie-Scholl-Schule (seit 2007), Realschule und Carl-Stahmer-Schule (seit 2011) sowie – mit einzelnen Aktivitäten – das Gymnasium Oesede und lokale Grundschulen (seit 2014).