Die von den Thuiner Franziskanerinnen geführten Berufsbildenden Schulen im Marienheim sind ein Ort der Bildung und Erziehung und des gemeinsamen Lebens und Lehrens. Die dort geführten Schulformen zeigen, dass der Mensch als Mensch Beachtung findet und nicht zuallererst seine Leistung. Im sozialpädagogischen Bereich werden Schülerinnen und Schüler auf den verantwortungsvollen Erzieherberuf vorbereitet, bei dem Krippen- und Kleinkinder im Fokus stehen. Im sozialpflegerischen Bereich werden u.a. Pflegeassistenten ausgebildet, dieser Beruf gewinnt in Anbetracht der älter werdenden Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Eine Reihe von Jugendlichen, die die Berufsbildenden Schulen besuchen, kommt aus eher sozial schwächeren Familien oder wird von der Jugendhilfe betreut. Da die Schule in freier Trägerschaft ist, benötigt sie in den unterschiedlichsten Projekten auch eine finanzielle Unterstützung von außen. Die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte förderte 2010 die Anschaffung mobiler elektronischer Smart-Boards. Im Rahmen des Unterrichtes sollen so die Fertig- und Fähigkeiten der Schüler aufgegriffen, eingebunden und erweitert werden. So kann Unterricht intensiver, anschaulicher und spannender gestaltet werden. Zudem lernen die Schüler sehr nachhaltig, PCs zum Lernen zu nutzen und über Blogs, Social Communities, Foren u.Ä. unterrichtsrelevante Thematiken zu erarbeiten und der Lerngruppe, Klasse oder Schule zu präsentieren.