Das Museum Industriekultur in Osnabrück sieht es als seine Aufgabe an, die Geschichte der Industrialisierung in der Region zu erforschen und in den Ausstellungen darzustellen. Aspekte der technischen Entwicklung, der Sozial- und der Wirtschaftsgeschichte werden in der Dauerausstellung anschaulich vermittelt: So wird die Entstehung der Steinkohle am Piesberg in der Ausstellung „Magie des Steinkohlenwaldes“ präsentiert. In der Maschinenhalle geben zwei voll funktionsfähige historische Dampfmaschinen einen Einblick in die Industrialisierung: Über mächtige Transmissionsriemen treiben sie Maschinen an und eine historische Metallwerkstatt erwacht zu unverhofftem Leben. Fräse, Bohrer und Drehbank bewegen sich wie von Geisterhand. Mit einem gläsernen Aufzug können die Besucher 30 Meter tief in den historischen Bergwerksstollen einfahren. Dann geht es – 280 Meter unter Tage – weiter bis zum Magazingebäude, in dem die Sonderausstellungen des Museums zu verschiedenen Themen gezeigt werden. Um die Dauerausstellung museumspädagogisch zu überarbeiten, hat die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte das Museum Industriekultur finanziell unterstützt.