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Gesunde Stunde: Du musst dein Leben ändern


  • Die Bilanz ist erschreckend: Über 60 Prozent der Erstklässler werden mit Haltungsschäden bzw. Haltungsschwächen eingeschult, rund 40 Prozent klagen über Rückenschmerzen, rund 20 Prozent sind übergewichtig und etwa genauso viele haben Fettstoffwechselstörungen – so weit jüngste Erhebungen einer großen deutschen Krankenkasse. Die Ursachen liegen für Experten auf der Hand: falsche Ernährung und Bewegungsmangel (zu viel Computer, zu viel Fernsehen).

    Die „Gesunde Stunde“ will diese Ursachen bekämpfen. Ziel ist, das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise zu fördern und gesündere Lebensgewohnheiten nachhaltig zu etablieren. Primäre Zielgruppe sind Familien mit Kindern im Grundschulalter.

    Dabei ist der Leitgedanke der „Gesunden Stunde“ ganz einfach: täglich eine „Gesunde Stunde“ ohne Kalorien, ohne Fernsehen und ohne Computer. Stattdessen: Sport und Spiel, Bewegung, Beschäftigung mit der Familie.

    Was sich zunächst lapidar anhört, entfaltet tiefgreifende Wirkungen: Die Aktionen der „Gesunden Stunde“ stärken das Familienleben, das Gemeinschaftsgefühl, das Gesundheitsbewusstsein in der Familie oder auch das körperliche und seelische Wohlbefinden der Kinder. Zudem verbessert sich die Kommunikation zwischen Eltern und Schule.

    Der Aufwand ist nicht unerheblich. Denn Jahr für Jahr entwickeln die bislang zehn teilnehmenden Schulen ein Bewegungs- und Ernährungsprogramm für rund 1.600 Familien. Viel Fantasie und Engagement sichern abwechslungsreiche Angebote. Bei der Umsetzung jedoch sind sie häufig auch auf externe Hilfen angewiesen.

    Die „Gesunde Stunde“ startete 2005 als Initiative des Gesundheitsdienstes für Landkreis und Stadt Osnabrück zusammen mit dem Kinderhospital und wurde von Anfang an von der Stiftung großzügig mitgetragen.