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Suchtprävention in der Schule


  • „Suchtprävention in der Schule“ – kurz SpidS – gibt es seit 2006. Die Grundidee ist einfach: Fachleute des Diakonischen Werkes, der Caritas und der Stadt Osnabrück klären Siebtklässler über die Gefahren von Abhängigkeit auf. Ob Drogensucht, Alkoholexzesse, übermäßige Computernutzung – alles wird ohne erhobenen Zeigefinger angesprochen. Vielmehr wird den jungen Leuten gezeigt, wie sie Probleme bewältigen können, anstatt sie mit Suchtmitteln zu unterdrücken. Die Gründe für Suchtverhalten sind vielfältig. Beispiele dafür sind der Zerfall familiärer Bindungen, Versagensängste, Leistungsdruck und Perspektivlosigkeit. Betroffen sind alle sozialen Schichten. Auf Anregung der Schülerinnen und Schüler hat SpidS sein Programm geändert: Einer eintägigen Aufklärungsveranstaltung in der 7. Klasse folgt eine zweitägige in der 8. oder 9. Jahrgangsstufe. Dann sind die Schüler in einem Alter, in dem sie in Kontakt mit Drogen kommen können.