Wie entwickelt sich ein neu angelegter Wald über viele Jahre hinweg? Mit dieser Frage beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „In der Wüste“ im neuen MINT-Projekt „Zukunftswald – nachhaltig anpacken“. Die Stiftung Stahlwerk unterstützt das Projekt mit 20.000 Euro und ermöglicht damit unter anderem die Anschaffung von 37 hochauflösenden Mikroskopen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein neu angelegtes Waldstück in Hilter, dessen Entwicklung über einen Zeitraum von zehn Jahren wissenschaftlich begleitet wird. Die Schülerinnen und Schüler erforschen dabei ökologische Zusammenhänge, dokumentieren Veränderungen und sammeln eigene Forschungsdaten. Unterstützt wird das Projekt durch Kooperationen mit dem Oberstufenkolleg Bielefeld und der Andreas-Mohn-Stiftung.
Die neuen Mikroskope kommen nicht nur in Oberstufenkursen zum Einsatz, sondern bereits ab Klasse 5 im regulären Unterricht. So können junge Forscherinnen und Forscher beispielsweise Blattstrukturen untersuchen, Bodenproben analysieren oder Pollen erforschen. Die digitale Ausstattung der Geräte unterstützt dabei modernes und gemeinschaftliches Lernen.
Als MINT-EC-Schule legt das Gymnasium „In der Wüste“ seit vielen Jahren einen besonderen Schwerpunkt auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mit dem Projekt „Zukunftswald“ erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, naturwissenschaftliche Forschung praxisnah zu erleben und sich frühzeitig mit Zukunftsfragen rund um Nachhaltigkeit und Umwelt auseinanderzusetzen.
Die Stiftung Stahlwerk freut sich, mit der Förderung junge Talente zu unterstützen und naturwissenschaftliche Bildung in der Region weiter zu stärken.
